Die Auswertungen der Modellierungsmöglichkeiten wird vom speziellen über Fallbacks auf die allgemeingültigen bis hin zum Standardfall, das keine Zugriffsfunktionen generiert werden, durchgeführt. Für jedes Attribut wird die in Abbildung Figure 4-2 mit einem UML Aktivitätsdiagramm dargestellte Auswertung durchgeführt.
Zuerst wird der konfigurierte Stereotyp accessor am Attribut überprüft. Ist dieser vorhanden wird dieser ausgewertet und entsprechend eine Get und/oder Set Methode generiert. Diese Auswertung ist in Abbildung Figure 4-3 dargestellt.
Ist der Stereotyp nicht vorhanden, wird geprüft ob die Klasse den konfigurierten Stereotyp accessor aufweist. Wenn ja, dann wird dieser ausgewertet. Ist dies nicht der Fall, wird geprüft ob die Klasse einen Stereotyp zugewiesen hat, der sich in der konfigurierten Liste der Stereotypen für Zugriffsfunktionen befindet. Ist dies der Fall, werden eine Get- und eine Set- Methode generiert. Falls nicht, wird keine Zugriffsfunktion für das Attribut generiert.
Die konfigurierten Stereotypen für Klassen haben somit Modellweite Gültigkeit. Der Stereotyp accessor an Klassen hat Klassenweite Gültigkeit und am Attribut nur lokale. Weiterhin können die globalen Möglichkeiten durch die lokalen eingeschränkt werden.