1.3. Überblick des GeneSEZ Ansatzes

Basierend auf dem GeneSEZ Metamodell entstand eine MDSD-Plattform die in Figure 1-2 schematisch dargestellt ist.

Figure 1-2. Schematischer Überblick des GeneSEZ Ansatzes

Dabei sind für den Hauptbestandteil die folgenden Konzepte charakteristisch:

Anwendungsmodelle können dabei unabhängig von der MDSD-Plattform erstellt und ausgearbeitet werden. Durch Modelladapter werden die für die Quellcodegenerierung notwendigen Informationen aus den Anwendungsmodellen extrahiert und in GeneSEZ Modelle überführt. Basierend auf diesen GeneSEZ Modellen können weitere Modelltransformationen erfolgen bis letztendlich eine Modell-zu-Text Transformation die Quellcodegenerierung durchführt und automatisch Quellcodeartefakte erzeugt. Meist kann der Quellcode nicht sinnvoll vollständig erzeugt werden, wodurch dieser mit manueller Implementierung noch vervollständigt wird.

Dabei ist es nicht notwendig diese Schritte nacheinander abzuarbeiten. Ist eine erste Version des Anwendungsmodells verfügbar so kann dieses in ein GeneSEZ Modell überführt werden und anschließend Quellcode erzeugt werden. Dieser kann auch bereits mit manueller Implementierung ergänzt werden. Während das Anwendungsmodell weiter ausgearbeitet wird, kann dieses regelmäßig in Quellcode transformiert werden wobei die manuelle Implementierung erhalten bleibt. Dieses iterative Vorgehen erlaubt den Rückfluss an Informationen die aus der Implementierung entstehen zur Anwendungsmodellierung wo diese zur Verbesserung des Anwendungsmodells beitragen können.

Ein wesentlicher Vorteil bei der Entwicklung von Modelltransformationen ist die Möglichkeit das GeneSEZ Metamodell auf zwei A4 Seiten vollständig auszudrucken und als Übersicht zu nutzen, wie auf bestimmte Informationen zugegriffen werden kann.