Die Idee basiert auf der Beschreibung fundamentaler Aspekte einer Webanwendung. Dabei werden zur Beschreibung Schnittstellen eingesetzt wobei jede Schnittstelle ein Konzept mit einer bestimmten Aufgabe impliziert. Diese Aufgaben sind entweder notwendig oder sinnvoll innerhalb eines Request-Response Zykluses einer Webanwendung.
Zu den Schnittstellen gibt es auch Standard-Implementierungen. Diese können bereits vorhandene und weit verbreitete Frameworks und Bibliotheken nutzen. Das metaframework selbst hat allerdings keine Abhängigkeiten zu anderen Frameworks und Bibliotheken - it's just that good.
Bisherige Frameworks basieren meist auf dem Model-View-Controller- (MVC) Pattern wodurch ein großteil der Architektur einer Webanwenung vordefiniert ist. Eine Klasse (Model) beschreibt Daten, die in einer Datenbanktabelle gespeichert werden. Ein Controller bietet mit Methoden (Actions) Zugriff auf die Objekte dieser Klasse. Views stellen die Objekte der Klassen dar. Dabei wird meist eine fixe URL Struktur nach dem Muster /controller/action festgelegt. Durch diese Art der Beschreibung entstehen Technologieabhängigkeiten: Die Notwendigkeit der Betrachtung des objektrelationalen Mappings bzw. des Datenbankzugriffs oder die Art der View Technologie. Einige Frameworks verfolgen Plug-In Ansätze zur Austauschbarkeit der Technologien, jedoch sind solche Plug-In Schnittstellen auf relativ tiefer technischer Ebene nicht einfach zu beschreiben.
Das metaframework nutzt im Gegensatz zur Beschreibung einer Webanwendung keine technologischen Konzepte - man könnte die Konzepte mit einer höheren Abstraktionsebene vergleichen. Dadurch werden konkrete Realisierungspattern wie das MVC ausgeklammert. Jedoch können solche MVC Architekturen mit dem Framework nachgebildet werden - sie sind aber kein muss. Es geht auch flexibler.